Neukonzeption

SMOVE

Ein intelligentes Kleidungsstück zur Bewegungsbewertung, -diagnose und -überwachung.

RolleUX/UI Designer
TeamForschung, Projektleitung, Entwicklung, UX/UI
PlattformWeb & Mobile App (Android)
AuftraggeberInterMedCon GmbH

Ausgangslage

SMOVE (Supporting MOVEment) ist ein Forschungsprojekt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung durch den Einsatz digitaler Gesundheitslösungen.

Ziel des Projekts war die Konzeption einer mobilen App für Patienten sowie eines Webportals für medizinisches Fachpersonal. Beide Anwendungen unterstützen klinische Studien, indem sie Bewegungs- und weitere Gesundheitsdaten aus Wearables erfassen, auswerten und verständlich bereitstellen.

Die fachlichen und technischen Anforderungen wurden vom Forschungsteam und der Projektleitung definiert. Meine Aufgabe bestand darin, diese Anforderungen in nutzerzentrierte Konzepte und barrierearme Benutzeroberflächen zu überführen.

Design Challenge

Wie können Wearable-Daten für Patienten und medizinisches Fachpersonal in unterschiedlicher Detailltiefe verständlich aufbereitet und gleichzeitig eine intuitive sowie patientengerecht barrierearme Nutzung ermöglicht werden?

Wichtige Bereiche

Dashboard · Devices · Daten · Patientenübersicht (für med. Fachpersonal)

Zielgruppe

Patienten nach Hüft-/Knie-OP · Parkinson- & Schlaganfallpatienten · Forscher & medizinisches Fachpersonal

User Needs

• Patienten möchten Wearables einfach koppeln und ohne technische Hürden mit der Datenerfassung beginnen.

• Patienten benötigen eine barrierearme Bedienung mit gut erreichbaren Interaktionselementen.

• Patienten möchten Bewegungs- und Gesundheitsdaten verständlich nachvollziehen können.

• Medizinisches Fachpersonal benötigt eine schnelle Übersicht über Patienten, Gerätestatus und Auffälligkeiten.

• Beide Gruppen benötigen Informationen, die verständlich auf ihren jeweiligen Nutzungskontext abgestimmt sind.

Gerätekopplung & Onboarding

Problem

Mehrere Wearables müssen an unterschiedlichen Körperstellen korrekt angebracht und verbunden werden — auch für Nutzer mit motorischen Einschränkungen sicher bedienbar.

Designentscheidung

Eine Körpergrafik unterstützt die korrekte Platzierung der Sensoren; eine Listenansicht zeigt alle Geräte und deren Verbindungsstatus. Große Interaktionselemente fördern barrierearme Bedienung.

Ergebnis

Die Kombination aus Körpergrafik und Listenansicht erleichtert die korrekte Platzierung und schafft Transparenz über den Verbindungsstatus.

Grafische Darstellung der Geräte
Listenansicht Geräte
Gerätedetails

Dashboard & Datenvisualisierung

Problem

Mehrere Wearables müssen an unterschiedlichen Körperstellen korrekt angebracht und verbunden werden — auch für Nutzer mit motorischen Einschränkungen sicher bedienbar.

Designentscheidung

Eine Körpergrafik unterstützt die korrekte Platzierung der Sensoren; eine Listenansicht zeigt alle Geräte und deren Verbindungsstatus. Große Interaktionselemente fördern barrierearme Bedienung.

Ergebnis

Die Kombination aus Körpergrafik und Listenansicht erleichtert die korrekte Platzierung und schafft Transparenz über den Verbindungsstatus.

App Dashboard für Patienten
Web Dashboard für med. Fachpersonal

Barrierearmes Design

Patienten mit Parkinson oder nach orthopädischen Eingriffen verfügen häufig über eingeschränkte Feinmotorik. Die Anwendung wurde daher auf eine möglichst barrierearme mobile Nutzung ausgelegt und unterstützt eine sichere und möglichst selbstständige Nutzung.

Große Touchflächen, klar voneinander abgegrenzte Interaktionselemente und reduzierte Bedienabläufe unterstützen eine sichere Interaktion. Wichtige Informationen wurden gut lesbar dargestellt und visuell eindeutig priorisiert, um Orientierung und Bedienbarkeit auch bei motorischen Einschränkungen zu verbessern.

Große Touchflächen und minimale Navigation

Outcome

  • Intuitive Kopplung und Verwaltung von Wearables
  • Barrierearme Bedienung für Patienten mit motorischen Einschränkungen
  • Verständliche Visualisierung von Bewegungs- und Gesundheitsdaten
  • Nutzergerechte Informationsaufbereitung für Patienten und Ärzte
  • Schnellere Erkennung von Auffälligkeiten durch das medizinische Fachpersonal

Learnings

Barrierefreiheit umfasst weit mehr als Kontrast und Schriftgrößen. Gerade im Gesundheitsbereich müssen Interaktionen an die motorischen Fähigkeiten der Zielgruppe angepasst werden.

Ebenso wurde deutlich, dass dieselben Gesundheitsdaten je nach Nutzergruppe unterschiedlich aufbereitet werden müssen, um sowohl Patienten als auch medizinisches Fachpersonal optimal zu unterstützen.

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